Was ist der Satz des Pythagoras?
Der Satz des Pythagoras besagt, dass in einem rechtwinkligen Dreieck das Quadrat der Hypotenuse (die dem rechten Winkel gegenüberliegende Seite) gleich der Summe der Quadrate der beiden anderen Seiten ist. Ausgedrückt als a² + b² = c², ist er eine der grundlegendsten Beziehungen in der Mathematik.
Er ist nach dem antiken griechischen Mathematiker Pythagoras (um 570–495 v. Chr.) benannt, obwohl die Beziehung den Babyloniern und Indern Jahrhunderte früher bekannt war. Der Satz gilt ausschließlich für rechtwinklige Dreiecke – Dreiecke mit einem 90°-Winkel.
Dieser Satz ist die Grundlage für Abstandsberechnungen, vom Messen von Diagonalen im Bauwesen bis zur Berechnung von Abständen in der Koordinatengeometrie. Er ist unverzichtbar in der Trigonometrie, Physik, Ingenieurwissenschaft, Navigation und Computergrafik.
Häufige pythagoreische Tripel
Pythagoreische Tripel sind Mengen von drei ganzen Zahlen, die a² + b² = c² erfüllen:
| a | b | c | Vielfache |
|---|
| 3 | 4 | 5 | 6-8-10, 9-12-15, 12-16-20 |
| 5 | 12 | 13 | 10-24-26, 15-36-39 |
| 8 | 15 | 17 | 16-30-34 |
| 7 | 24 | 25 | 14-48-50 |
| 20 | 21 | 29 | 40-42-58 |
| 9 | 40 | 41 | 18-80-82 |