Größenvergleich 205/55 R16 zu 225/45 R17 (Reifen-Upgrade)
Eine Fahrerin möchte vom serienmäßigen 205/55 R16 auf 225/45 R17 in Plus-1-Bauweise umsteigen und muss vor dem Felgenkauf prüfen, ob der Außendurchmesser passt, der Tacho noch innerhalb der StVZO-Toleranz liegt und die neue Kombination ABE-fähig ist.
ErgebnisDer serienmäßige 205/55 R16 hat einen Außendurchmesser von rund 631 mm; der geplante 225/45 R17 kommt auf etwa 634 mm — eine Abweichung von nur +0,5 %, also voll innerhalb der zulässigen Bandbreite.
Anwendung der Formel D = 2 × Reifenbreite × (Querschnitt/100) + Felgendurchmesser (in mm umgerechnet). Für 205/55 R16: Flankenhöhe = 205 × 0,55 = 112,75 mm; D = 2 × 112,75 + 16 × 25,4 = 225,5 + 406,4 = 631,9 mm. Für 225/45 R17: Flankenhöhe = 225 × 0,45 = 101,25 mm; D = 2 × 101,25 + 17 × 25,4 = 202,5 + 431,8 = 634,3 mm. Bei echten 100 km/h zeigt der Tacho mit der neuen Größe ca. 99,6 km/h an — gut innerhalb der nach § 57 StVZO geforderten Toleranz (Tacho darf nie weniger als die tatsächliche Geschwindigkeit anzeigen, maximal v/10 + 4 km/h darüber). Trotzdem gilt: Ist die Größe 225/45 R17 nicht in den Fahrzeugpapieren (Feld 15 der Zulassungsbescheinigung Teil I) oder in der ABE der Felge mit Verwendungsbereich für den konkreten Fahrzeugtyp eingetragen, ist nach § 19 StVZO eine Einzelabnahme beim TÜV/DEKRA und ein Eintrag in die Fahrzeugpapiere erforderlich, sonst erlischt die Betriebserlaubnis.