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Rabattrechner

Berechnen Sie Verkaufspreis, Ersparnis und Rabattprozentsätze für jeden Einkauf

Rabattformeln

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Schnellrabatte:

Rabatte berechnen

Das Berechnen von Rabatten ist eine grundlegende Fertigkeit – sowohl für Käufer als auch für Händler. Ob Sie herausfinden möchten, wie viel Sie bei einem Sonderangebot sparen, oder ob Sie Aktionspreise für Ihr Unternehmen festlegen: Die Grundlagen der Rabattrechnung sind unverzichtbar.

Die grundlegende Rabattformel ist einfach: Multiplizieren Sie den Originalpreis mit dem Rabattprozentsatz (als Dezimalzahl) und ziehen Sie das Ergebnis vom Originalpreis ab. Bei einem Artikel für 80 € mit 25 % Rabatt: 80 € × 0,25 = 20 € Ersparnis, Sie zahlen also 60 €.

Dieser Rechner bewältigt drei Szenarien: Verkaufspreis aus Originalpreis und Rabatt ermitteln, den angewendeten Rabattprozentsatz berechnen und den Originalpreis vor einem Rabatt rückwärts ermitteln.

Rabattarten

🏷️

Prozentrabatt

Die häufigste Form. '30 % Rabatt' bedeutet, Sie zahlen 70 % des Originalpreises.

💵

Festbetrag-Rabatt

'20 € Rabatt' oder '50 € sparen'. Umrechnung in Prozent durch Division durch den Originalpreis.

🎁

Kaufe 1, erhalte 1 (BOGO)

BOGO 50 % Rabatt = 25 % Gesamtrabatt. BOGO kostenlos = 50 % Rabatt beim Kauf von 2 Artikeln.

📦

Mengenrabatt

Gestaffelte Preise, die größere Einkäufe belohnen. Ersparnis je Einheit berechnen.

Mehrere Rabatte kombinieren

Wenn mehrere Rabatte gelten, kommt es auf die Reihenfolge an – sie addieren sich nicht einfach. Zwei Rabatte von je 20 % ergeben nicht 40 % Rabatt, sondern 36 % Gesamtersparnis.

Der Grund: Ausgangspreis 100 €. Erster Rabatt 20 %: 100 € × 0,80 = 80 €. Zweiter Rabatt 20 %: 80 € × 0,80 = 64 €. Gesamtersparnis: 36 € (36 %), nicht 40 €.

Erster RabattZweiter RabattGesamtersparnisEndpreis
10% 10% 19% 81,00 €
20% 10% 28% 72,00 €
20% 20% 36% 64,00 €
25% 25% 43,75% 56,25 €
30% 20% 44% 56,00 €
40% 20% 52% 48,00 €
50% 20% 60% 40,00 €
50% 50% 75% 25,00 €

Clevere Einkaufstipps

🧮

Vor dem Kauf rechnen

Verlassen Sie sich nicht auf '50 € sparen'-Schilder. Berechnen Sie den tatsächlichen Prozentsatz, um zu prüfen, ob es sich wirklich lohnt.

📊

Stückpreise vergleichen

Ein 'Angebot' auf eine größere Packung ist nicht immer günstiger. Berechnen Sie den Preis je Einheit, um die wahre Ersparnis zu ermitteln.

Preisverlauf beobachten

Manche Artikel werden von einem überhöhten Preis aus 'rabattiert'. Seit der Omnibus-Richtlinie muss der niedrigste Preis der letzten 30 Tage als Referenz angegeben werden – ein zuverlässiger Anker für die echte Ersparnis.

🎯

Rabatte gezielt kombinieren

Kombinieren Sie Filialaktionen mit Gutscheinen, Kreditkartenvorteilen und Cashback-Apps für maximale Ersparnis.

Häufig gestellte Fragen

Wie berechne ich 20 % Rabatt?

Multiplizieren Sie den Preis mit 0,20, um den Rabattbetrag zu ermitteln, und ziehen Sie ihn vom Originalpreis ab. Oder multiplizieren Sie direkt mit 0,80, um den Verkaufspreis zu erhalten. Beispiel: 50 € × 0,80 = 40 € Verkaufspreis.

Was bedeutet 'bis zu 50 % Rabatt'?

Das bedeutet, dass der maximale verfügbare Rabatt 50 % beträgt, die meisten Artikel aber wahrscheinlich geringere Rabatte haben. Prüfen Sie stets die Einzelpreise, anstatt davon auszugehen, dass alles halb so teuer ist.

Wie ermittle ich den Originalpreis aus einem Verkaufspreis?

Teilen Sie den Verkaufspreis durch (1 - Rabattsatz). Wenn ein Artikel nach 25 % Rabatt 60 € kostet: 60 € ÷ 0,75 = 80 € Originalpreis.

Ist '2 kaufen, 1 gratis' besser als 30 % Rabatt?

'2 kaufen, 1 gratis' entspricht 33,3 % Rabatt, wenn Sie genau 3 Artikel kaufen. Das ist günstiger als 30 % Rabatt – aber nur, wenn Sie alle drei Artikel tatsächlich benötigen.

So nutzen Sie diesen Rabattrechner

  1. Wählen Sie oben einen Modus: Verkaufspreis ermitteln (Standard), Rabattprozentsatz ermitteln oder Originalpreis ermitteln.
  2. Geben Sie den Originalpreis (€) ein – der reguläre Auszeichnungspreis vor Aktion, also nicht der Preis nach Gutschein oder Guthaben.
  3. Geben Sie den Rabattprozentsatz (%) im Feld ein oder nutzen Sie einen der Schnellrabatte (10 %, 15 %, 20 %, 25 %, 30 %, 40 %, 50 %, 75 %).
  4. Im Modus Rabattprozentsatz ermitteln geben Sie Originalpreis und Verkaufspreis ein; im Modus Originalpreis ermitteln stattdessen Verkaufspreis und Rabattprozentsatz.
  5. Klicken Sie auf Rabatt berechnen, um Originalpreis, Ersparnis, Verkaufspreis und einen visuellen Balken für Zahlbetrag und Ersparnis zu sehen.

Beispiele

Basis: klassische 25 % Reduzierung im Saisonschlussverkauf

Im Sommerschlussverkauf bei einem deutschen Modehändler ist eine Jacke für 100,00 € mit '25 % reduziert' ausgezeichnet. Die Käuferin will vor dem Bezahlen prüfen, ob der Preis an der Kasse zur Auszeichnung passt.

ErgebnisErsparnis 25,00 €, Verkaufspreis 75,00 €, Badge zeigt 25,0 % RABATT.

Der Rechner setzt ein: Verkaufspreis = 100 × (1 − 25/100) = 100 × 0,75 = 75,00 €. Die Ersparnis ist die Differenz: 100,00 € − 75,00 € = 25,00 €. In Deutschland sind die 19 % Mehrwertsteuer bereits im Auszeichnungspreis enthalten (Bruttopreis nach Preisangabenverordnung), der Rabatt wird also auf den Bruttopreis gerechnet – an der Kasse sind exakt 75,00 € fällig, nicht zusätzlich Steuer.

Fortgeschritten: Black-Friday-Stapelrabatt 30 % plus 10 % Extra-Gutschein

Am Black Friday wirbt ein Elektronikhändler mit '30 % auf alles' und ein Newsletter-Gutschein legt zusätzlich '10 % extra an der Kasse' obendrauf. Auf einen Artikel von 200,00 € möchte der Kunde die tatsächliche Gesamtersparnis kennen.

ErgebnisErster Rabatt: 200 € × 0,70 = 140,00 €. Gutschein auf den reduzierten Preis: 140 € × 0,90 = 126,00 €. Gesamtersparnis 74,00 € (37 % effektiv), nicht 40 %.

Gestapelte Rabatte multiplizieren sich, sie addieren sich nicht. Der effektive Rabatt beträgt 1 − (1 − 0,30)(1 − 0,10) = 1 − 0,63 = 0,37, also 37 %. Im Rechner führen Sie zunächst Verkaufspreis ermitteln mit 200 und 30 aus (Ergebnis 140,00 €) und anschließend nochmals mit 140 und 10 (Ergebnis 126,00 €). Hätten Sie stattdessen einmalig 40 % angesetzt, lägen Sie bei 120,00 € – also 6,00 € unter dem realen Stapelpreis.

Grenzfall: Amazon Prime Day – beworbenen Rabatt aus Vorher-/Nachher-Preisen rückrechnen

Am Prime Day zeigt eine Produktseite eine Kamera, deren Preis von 480,00 € auf 336,00 € gesunken ist. Der Käufer will wissen, welcher Prozentsatz das tatsächlich ist und ob der Strich-Preis mit dem 30-Tage-Niedrigpreis nach Omnibus-Richtlinie übereinstimmt.

ErgebnisErsparnis 144,00 €, Rabatt 30,0 %, Verkaufspreis 336,00 €.

Im Modus Rabattprozentsatz ermitteln werden Originalpreis und Verkaufspreis eingeblendet. Die Formel lautet Rabatt % = (Originalpreis − Verkaufspreis) / Originalpreis × 100 = (480 − 336) / 480 × 100 = 144 / 480 × 100 = 30 %. Bei 480,00 € und 340,00 € wären es nur 29,2 %, nicht 30 % – nützlich, wenn Werbeaussagen großzügig aufgerundet sind. Achten Sie darauf, ob der Strich-Preis dem 30-Tage-Niedrigpreis nach § 11 PAngV entspricht und nicht nur der unverbindlichen Preisempfehlung (UVP).

So funktioniert es

Der Verkaufspreis nutzt die Standardformel für Rabatte: Verkaufspreis=Originalpreis×(1Rabatt %100)\text{Verkaufspreis} = \text{Originalpreis} \times (1 - \frac{\text{Rabatt \%}}{100}). Ein Artikel zu 100,00 € mit 25 % Rabatt wird zu 100 × 0,75 = 75,00 € bei 25,00 € Ersparnis. Die Multiplikation mit (1 − Rate) entspricht einmaliger Subtraktion, lässt sich aber bei gestapelten Rabatten sauberer verketten.

Der Modus Rabattprozentsatz ermitteln kehrt die Beziehung um: Aus Originalpreis und Verkaufspreis berechnet er Rabatt %=OriginalpreisVerkaufspreisOriginalpreis×100\text{Rabatt \%} = \frac{\text{Originalpreis} - \text{Verkaufspreis}}{\text{Originalpreis}} \times 100. Genau dieser Wert steht auf Preisschildern und in Werbeprospekten – die eindeutige Größe, um zwei Reduzierungen zu vergleichen.

Der Modus Originalpreis ermitteln löst nach dem Preis vor der Aktion auf, wenn nur Verkaufspreis und Rabatt bekannt sind: Originalpreis=Verkaufspreis1Rabatt %100\text{Originalpreis} = \frac{\text{Verkaufspreis}}{1 - \frac{\text{Rabatt \%}}{100}}. Beispiel: 60,00 € nach 25 % Rabatt entsprechen 60 / 0,75 = 80,00 € Original. Intern ist der Rabatt auf 99,99 % begrenzt, um eine Division durch Null zu vermeiden.

Gestapelte Rabatte sind multiplikativ, nicht additiv. Zwei aufeinanderfolgende Rabatte d1d_1 und d2d_2 ergeben den effektiven Rabatt 1(1d1)(1d2)1 - (1 - d_1)(1 - d_2). Deshalb sparen 30 % + 10 % zusammen 37 %, nicht 40 % – der zweite Rabatt wirkt bereits auf den verringerten Sockel und nimmt weniger Euro weg als der erste.

Wann Sie diesen Rechner einsetzen

  • Verkaufspreise an der Kasse prüfen. Stellen Sie sicher, dass an der Kasse tatsächlich der ausgewiesene Rabatt verbucht wird. Scannerfehler und nicht gekennzeichnete Ausnahmen sind eine häufige Quelle für falsche Beträge und fallen mit diesem Rechner in Sekunden auf.
  • Zwei Reduzierungen vergleichen. Ein Artikel für 90,00 € mit 40 % Rabatt gegen einen für 75,00 € mit 25 % Rabatt – mit Verkaufspreis ermitteln vergleichen Sie den Endpreis und die Euro-Ersparnis, nicht nur die Prozentwerte.
  • Gutschein zusätzlich zu einer Filialaktion einlösen. Führen Sie Verkaufspreis ermitteln zweimal nacheinander aus (erst Originalpreis mit Filialrabatt, dann reduzierter Preis mit Gutschein), um die echte gestapelte Ersparnis zu sehen – statt einer irreführenden additiven Zahl.
  • Werbeprozent gegen 30-Tage-Niedrigpreis prüfen. Zeigt ein Händler nur Strich- und Aktionspreis, aber keinen Prozentwert, nutzen Sie Rabattprozentsatz ermitteln, um die Aussage zu verifizieren. Vergleichen Sie zusätzlich mit dem nach § 11 PAngV vorgeschriebenen 30-Tage-Niedrigpreis, um echte Black-Friday- oder Prime-Day-Schnäppchen von Mondpreisen zu unterscheiden.
  • Aktionspreise als Händler festlegen. Mit Originalpreis ermitteln rechnen Sie auf einen Auszeichnungspreis zurück, der bei einem geplanten Rabatt zu einem glatten Aktionspreis führt – so wirkt Ihre Werbung sauber statt mit krummen Cent-Beträgen.

Häufige Fehler

  • FehlerGestapelte Rabatte zu addieren statt zu multiplizieren.
    Lösung30 % + 10 % ergeben nicht 40 %. Der korrekte effektive Rabatt ist 1 − (1 − 0,30)(1 − 0,10) = 37 %. Wenden Sie die Rabatte nacheinander an oder nutzen Sie die Formel oben.
  • FehlerAnnehmen, die Mehrwertsteuer werde nachträglich auf den Originalpreis erhoben.
    LösungIn Deutschland gilt nach Preisangabenverordnung die Bruttopreispflicht: 19 % bzw. 7 % MwSt. sind bereits im ausgezeichneten Preis enthalten. Der Rabatt wird auf den Bruttopreis gewährt, der Verkaufspreis ist der Endpreis – keine separate Steuer an der Kasse.
  • FehlerProzent Rabatt mit Prozent vom Originalpreis verwechseln.
    Lösung40 % Rabatt bedeutet, Sie zahlen 60 % des Originalpreises. Für den Verkaufspreis multiplizieren Sie mit (1 − Rabatt/100), nicht mit dem Rabatt selbst.
  • Fehler'Bis zu X % Rabatt' als pauschalen Rabatt für alle Artikel verstehen.
    Lösung'Bis zu' ist die Obergrenze, nicht der Standard. Prüfen Sie den Einzelartikel mit Rabattprozentsatz ermitteln anhand des Vorher-/Nachher-Preises.
  • FehlerRabatt (Abschlag) und Marge (Gewinn) durcheinanderbringen.
    LösungEin Abschlag von 50 % auf 100,00 € hinterlässt 50,00 €. Eine Marge von 50 % auf 50,00 € Einkauf bedeutet Verkauf für 100,00 €. Beide nutzen den Begriff 'Prozent', beziehen sich aber auf unterschiedliche Bezugsgrößen.
  • FehlerBOGO-Angebote pauschal als 50 % Rabatt bewerten.
    Lösung'2 kaufen, 1 gratis' entspricht nur dann 50 % Rabatt, wenn beide Artikel exakt gleich teuer sind. BOGO mit 50 % auf den zweiten Artikel ergibt nur 25 % Rabatt auf das Paar. Nutzen Sie Rabattprozentsatz ermitteln auf den tatsächlichen Paarpreis, um den echten Satz zu sehen.
  • FehlerDen Strich-Preis blind als Referenz für die Ersparnis akzeptieren.
    LösungSeit der Umsetzung der EU-Omnibus-Richtlinie in Deutschland (§ 11 PAngV, geltend seit 28.05.2022) muss der niedrigste Preis der letzten 30 Tage als Referenz für Rabattangaben dienen. Vergleichen Sie nicht mit der UVP, sondern mit diesem 30-Tage-Niedrigpreis.

Häufig gestellte Fragen

Wie berechne ich einen Prozentrabatt?

Multiplizieren Sie den Originalpreis mit dem Rabatt als Dezimalzahl, um den Ersparnisbetrag zu erhalten, und ziehen Sie ihn vom Originalpreis ab. Die Abkürzung: Multiplizieren Sie den Originalpreis mit (1 − Rabatt/100), um den Verkaufspreis in einem Schritt zu bekommen. Beispiel: 80,00 € mit 25 % Rabatt ergeben 80 × 0,75 = 60,00 €.

Wie berechne ich 20 % Rabatt?

Multiplizieren Sie den Preis mit 0,20, um den Rabattbetrag zu ermitteln, und ziehen Sie ihn vom Originalpreis ab. Oder multiplizieren Sie direkt mit 0,80, um den Verkaufspreis zu erhalten. Beispiel: 50,00 € × 0,80 = 40,00 € Verkaufspreis.

Warum sind gestapelte Rabatte nicht additiv?

Weil jeder Rabatt auf den nach dem vorherigen Schritt verbleibenden Preis wirkt. Ein Rabatt von 30 % nimmt 30,00 € von 100,00 € weg und hinterlässt 70,00 €. Ein zweiter Rabatt von 10 % entfernt dann 10 % von 70,00 € – also nur 7,00 € – für eine Gesamtersparnis von 37,00 € beziehungsweise 37 %. Die effektive Stapelrate ist 1 − (1 − d₁)(1 − d₂), nicht d₁ + d₂.

Wird die Mehrwertsteuer auf den reduzierten Preis oder den Originalpreis berechnet?

In Deutschland sind die 19 % bzw. 7 % MwSt. nach Preisangabenverordnung bereits im ausgezeichneten Bruttopreis enthalten. Der Rabatt wird auf diesen Bruttopreis gewährt – der Verkaufspreis ist der endgültige Zahlbetrag, eine separate Steuer wird an der Kasse nicht addiert. Im B2B-Bereich mit Netto-Preisen wird die Steuer auf den rabattierten Nettobetrag aufgeschlagen.

Wie ermittle ich den Originalpreis aus einem Verkaufspreis?

Teilen Sie den Verkaufspreis durch (1 − Rabatt/100). Kostet etwas 60,00 € nach 25 % Rabatt, sind das 60 ÷ 0,75 = 80,00 € Originalpreis. Der Modus Originalpreis ermitteln rechnet dies automatisch.

Wie ermittle ich den Rabattprozentsatz aus Vorher-/Nachher-Preisen?

Nutzen Sie Rabatt % = (Originalpreis − Verkaufspreis) / Originalpreis × 100. Ein Artikel zu 480,00 €, der jetzt für 336,00 € verkauft wird, ergibt (480 − 336) / 480 × 100 = 30 %. Der Modus Rabattprozentsatz ermitteln zeigt dies direkt, sobald Sie beide Preise eingeben.

Was bedeutet 'bis zu 50 % Rabatt'?

Es bedeutet, dass 50 % der höchste Rabatt in der Aktion ist, nicht der Rabatt auf jeden Artikel. Die meisten Produkte sind weniger stark reduziert. Prüfen Sie den tatsächlichen Verkaufspreis jedes Artikels gegen den Originalpreis im Modus Rabattprozentsatz ermitteln, um die echte Reduzierung zu sehen.

Was schreibt die Omnibus-Richtlinie bzw. § 11 PAngV zur Rabattauszeichnung vor?

Seit dem 28.05.2022 muss bei jeder Rabattankündigung der niedrigste Gesamtpreis der vorangegangenen 30 Tage als Referenzpreis angegeben werden (§ 11 PAngV, Umsetzung der EU-Omnibus-Richtlinie 2019/2161). Werbeaussagen wie '40 % günstiger' beziehen sich auf diesen 30-Tage-Niedrigpreis – nicht auf die UVP des Herstellers. Stiftung Warentest und Verbraucherzentralen haben mehrfach belegt, dass viele Mondpreise dadurch entlarvt werden.

Was ist der Unterschied zwischen Aufschlag (Markup) und Marge?

Der Aufschlag ist der Prozentsatz, der zum Einkaufspreis addiert wird, um den Verkaufspreis zu erhalten (50,00 € Einkauf mit 50,00 € Verkauf für 75,00 € hat 50 % Aufschlag). Die Marge ist der Gewinn als Prozentsatz des Verkaufspreises (derselbe Artikel hat 33,3 % Marge). Beide beschreiben denselben Euro-Abstand, aber mit unterschiedlichen Bezugsgrößen – wichtig beim Lesen von Handels- oder Pricing-Berichten.

Ist Skonto dasselbe wie ein Rabatt?

Nein. Ein Rabatt ist ein direkter Preisnachlass auf den Listenpreis. Skonto ist ein zusätzlicher Nachlass für schnelle Zahlung, üblich im B2B-Geschäft – häufig 2 % oder 3 % bei Zahlung innerhalb von 10 Tagen statt 30. Skonto wird auf den bereits rabattierten Rechnungsbetrag inklusive Mehrwertsteuer berechnet (BMF-Auffassung). Sie können den Skonto-Schritt mit einem weiteren Durchlauf Verkaufspreis ermitteln nachbilden.

Ist '2 kaufen, 1 gratis' besser als 30 % Rabatt?

'2 kaufen, 1 gratis' entspricht 33,3 % Rabatt, wenn Sie tatsächlich alle drei Artikel benötigen – Sie zahlen für zwei und erhalten drei. Das schlägt einen pauschalen 30 %-Rabatt. Hätten Sie ohnehin nur einen oder zwei Artikel gekauft, ist der flache 30 %-Rabatt in der Regel das bessere Geschäft.

Wie hängen BOGO 50 % und 25 % Rabatt zusammen?

BOGO 50 % bedeutet, dass der zweite Artikel zum halben Preis ist. Bei zwei gleich teuren Artikeln zahlen Sie 100 % + 50 % = 150 % für zwei Stück statt 200 %. Das entspricht 25 % Rabatt auf den Paarpreis, nicht 50 %.

Berücksichtigt der Rechner Versand oder Gebühren?

Nein. Berechnet wird nur der Abschlag auf den Artikel selbst. Versandkosten, Rücksendegebühren und sonstige Aufschläge fügt der Händler separat hinzu. Addieren Sie diese im Nachhinein, um zwei Angebote nach Endpreis 'frei Haustür' zu vergleichen.

Warum zeigt das Badge zum Beispiel 29,7 % RABATT statt einer runden Zahl?

Das Badge wird aus den eingegebenen Zahlen errechnet, nicht aus einer Voreinstellung. Wenn Original- und Verkaufspreis nicht zu einem glatten Prozentwert passen (etwa 479,00 € auf 336,00 €), zeigt der Rechner den exakten Wert auf eine Nachkommastelle gerundet – statt auf den nächsten Werbewert.

Quellen

Methodik

Der Verkaufspreis nutzt Verkaufspreis = Originalpreis × (1 − Rabatt/100); Ersparnis = Originalpreis − Verkaufspreis; im Umkehrmodus gelten Rabatt % = (Originalpreis − Verkaufspreis) / Originalpreis × 100 und Originalpreis = Verkaufspreis / (1 − Rabatt/100). Die Rabatteingabe ist intern auf 99,99 % begrenzt, um eine Division durch Null im Umkehrmodus zu vermeiden. Gestapelte Rabatte in den Beispielen folgen der multiplikativen Regel 1 − (1 − d₁)(1 − d₂). Mehrwertsteuer (19 % bzw. 7 %) ist nach Preisangabenverordnung bereits im Bruttopreis enthalten; Versand und sonstige Gebühren werden in den Beispielen nur kontextuell genannt, fließen aber nicht in die Rabattmathematik ein. Hinweise zur Rabattauszeichnung folgen § 11 PAngV (Umsetzung der EU-Omnibus-Richtlinie, 30-Tage-Niedrigpreis).

Profi-Tipps

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