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Wassergewicht-Umrechner

Wandeln Sie Wasservolumen und -gewicht in beliebigen Einheiten um

Wassergewicht-Formeln

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Wassergewicht verstehen

Das Gewicht von Wasser ist für viele Berechnungen grundlegend – vom Befüllen von Aquarien und Pools bis zum Versand von Flüssigkeiten und der Berechnung von Strukturlasten. Anders als die meisten Stoffe hat Wasser im metrischen System eine besonders eingängige Beziehung zwischen Volumen und Masse: 1 Liter Wasser wiegt genau 1 Kilogramm (bei 4 °C, wo Wasser die höchste Dichte aufweist).

Dieses praktische 1:1-Verhältnis ist kein Zufall – das Kilogramm wurde ursprünglich als die Masse eines Liters Wasser definiert. Im imperialen Maßsystem ist die Beziehung weniger elegant: Eine US-Gallone wiegt 8,34 Pfund, und ein Kubikfuß wiegt 62,4 Pfund.

Die Temperatur beeinflusst die Dichte von Wasser geringfügig (Wasser ist bei 4 °C/39 °F am dichtesten), aber für praktische Zwecke bei Raumtemperatur sind diese Umrechnungen auf 1 % genau. Dieser Umrechner ist unverzichtbar für Aquarienliebhaber, Poolbesitzer, Ingenieure und alle, die Wasser transportieren oder lagern.

Wassergewicht nach Behälter

🚰

Gallonenkrug

1 US-Gallone = 8,34 Pfund (3,78 kg). Ein voller 5-Gallonen-Wasserbehälter wiegt 41,7 Pfund.

🐠

Aquarium

Ein 50-Gallonen-Aquarium enthält 417 Pfund Wasser. Fügen Sie 10 % für Kies und Dekoration hinzu.

🏊

Schwimmbad

Ein durchschnittliches 15.000-Gallonen-Becken enthält 125.000 Pfund (62,5 Tonnen) Wasser.

🛁

Badewanne

Eine volle Badewanne (80 Gallonen) = 667 Pfund Wasser – wichtig für die Berechnung der Bodenbelastung.

Wassergewicht-Referenz

VolumenGewicht (US)Metrisches GewichtHäufige Verwendung
1 Liter2,2 Pfund1 kgWasserflaschen
1 Gallone (US)8,34 Pfund3,78 kgMilchkannen
1 Kubikfuß62,4 Pfund28,3 kgAquarien
5 Gallonen41,7 Pfund18,9 kgWasserspender
55 Gallonen (Fass)459 Pfund208 kgRegenfässer
1 Kubikmeter2.205 Pfund1.000 kg1 metrische Tonne

Praktische Anwendungen

🏠

Bodentraglast

Prüfen Sie vor dem Aufstellen eines großen Aquariums die Tragfähigkeit des Bodens. Ein 100-Gallonen-Becken wiegt über 800 Pfund – für manche Böden zu schwer.

🚗

Fahrzeugbeladung

Wasser transportieren summiert sich schnell. 10 Gallonen = 83 Pfund. Beachten Sie die Nutzlastkapazität Ihres Fahrzeugs.

💧

Notvorrat

Die FEMA empfiehlt 1 Gallone pro Person und Tag. Eine Wochenversorgung für 4 Personen = 28 Gallonen = 234 Pfund.

🌡️

Temperatureinfluss

Heißes Wasser ist etwas leichter als kaltes. Kochendes Wasser ist etwa 4 % weniger dicht als Wasser bei 4 °C.

Häufig gestellte Fragen

Warum wiegt eine Gallone Wasser genau 8,34 Pfund?

Eine US-Gallone entspricht per Definition 231 Kubikzoll. Wasser wiegt bei Raumtemperatur 0,036127 Pfund pro Kubikzoll. Daraus ergibt sich: 231 × 0,036127 = 8,34 Pfund. Es ist keine runde Zahl, weil die Gallone nicht mit dem Gewicht im Sinn definiert wurde.

Wiegt Salzwasser mehr als Süßwasser?

Ja. Meerwasser (3,5 % Salzgehalt) wiegt etwa 2,5 % mehr als Süßwasser. Eine Gallone Meerwasser wiegt 8,56 Pfund gegenüber 8,34 Pfund bei Süßwasser. Daher ist es einfacher, im Meer zu schwimmen.

Wie viel wiegt Eis im Vergleich zu Wasser?

Eis wiegt genauso viel wie das Wasser, aus dem es entstand – das Einfrieren ändert die Masse nicht. Eis ist jedoch etwa 9 % weniger dicht, nimmt also mehr Volumen ein. Deshalb schwimmt Eis und platzen Rohre, wenn Wasser gefriert.

Wie berechne ich das Wassergewicht für einen unregelmäßig geformten Behälter?

Messen Sie das Volumen mit der Wasserverdrängungsmethode oder berechnen Sie es geometrisch. Dann rechnen Sie um: Liter × 1 für kg, oder Gallonen × 8,34 für Pfund. Für Aquarien gilt: L × B × H (in Zoll) ÷ 231 = Gallonen.

So nutzen Sie diesen Wassergewicht-Umrechner

  1. Entscheiden Sie, in welche Richtung Sie umrechnen wollen. Geben Sie eine Zahl in das Feld Volumen ein, wenn Sie wissen, wie viel Wasser Sie nach Volumen handhaben (Liter, Milliliter, Gallonen, Tassen, Kubikmeter). Geben Sie ins Feld Gewicht ein, wenn Sie nur die Masse kennen (Kilogramm, Gramm, Pfund, Unzen).
  2. Wählen Sie die passende Einheit aus dem Dropdown Volumeneinheit oder Gewichtseinheit. Der Umrechner akzeptiert sieben Volumeneinheiten (Liter, Milliliter, US-Gallonen, Tassen, Flüssigunzen, Kubikfuß, Kubikmeter) und fünf Gewichtseinheiten (Kilogramm, Gramm, Pfund, Unzen, metrische Tonnen).
  3. Lassen Sie das andere Feld leer. Beide Felder auszufüllen ist überflüssig – der Umrechner verwendet den eingegebenen Wert und berechnet den Rest mit einer Wasserdichte von 1 kg pro Liter bei 4 °C.
  4. Klicken Sie auf Umrechnen. Das Ergebnisfeld zeigt dieselbe Wassermenge in allen unterstützten Einheiten an, sodass Sie Liter, Milliliter, Gallonen, Kubikmeter, Kilogramm, Gramm, Pfund und Unzen auf einen Blick ablesen.
  5. Prüfen Sie das Ergebnis mit der Faustregel 1 L Wasser = 1 kg. Wenn Sie 1.500 ml eingegeben haben (DGE-Trinkempfehlung), sollten als Gewicht etwa 1,5 kg erscheinen – passt der Wert nicht zu dieser Faustregel, kontrollieren Sie die gewählte Einheit.

Beispiele

Wasser-Trinkmenge umrechnen (DGE-Empfehlung)

Eine erwachsene Frau will die DGE-Trinkempfehlung von 1,5 Litern pro Tag in Gramm umrechnen, um eine Trinkflasche mit Skala in mL und die Küchenwaage in Gramm parallel zu nutzen.

Ergebnis1,5 L Wasser entsprechen 1.500 mL und wiegen 1,5 kg (1.500 g) – das ist die DGE-Richtwertmenge, die zusätzlich zur Flüssigkeit aus fester Nahrung (ca. 0,7 L) aufgenommen werden sollte.

Bei der Dichte von Wasser bei 4 °C (1 g/mL bzw. 1 kg/L) ergibt 1,5 L genau 1.500 g. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt Erwachsenen einen Richtwert von rund 1,5 L Getränken pro Tag, zusätzlich liefert feste Nahrung etwa 0,7 L Wasser – zusammen rund 2,2 L Wasserzufuhr täglich. Bei Hitze, Sport oder Krankheit kann der Bedarf deutlich steigen, was Sie über die Küchenwaage leicht prüfen können: 500 mL Glas = 500 g auf der Skala.

Sportler-Schwitzrate: Flüssigkeitsverlust beim Marathon

Ein Marathonläufer wiegt vor dem 4-Stunden-Lauf 72,0 kg und nach dem Zieleinlauf 69,4 kg. Er hat unterwegs 1,2 L getrunken und will seine Schwitzrate pro Stunde berechnen.

ErgebnisGesamtverlust: 2,6 kg Körpergewicht + 1,2 L getrunken = 3,8 L Schweiß insgesamt. Schwitzrate: 3,8 L ÷ 4 h ≈ 0,95 L/h – ein typischer Wert für ambitionierte Läufer bei moderaten Bedingungen.

Da 1 L Wasser 1 kg wiegt, lässt sich Flüssigkeitsverlust direkt aus der Gewichtsdifferenz ablesen: 72,0 − 69,4 = 2,6 kg = 2,6 L. Hinzu kommen die 1,2 L getrunkene Flüssigkeit, denn sie wurden bereits ausgeschieden oder verschwitzt: Gesamtschweiß ≈ 3,8 L. Verteilt auf 4 Stunden ergibt das ca. 0,95 L/h. Empfehlung: Bei Schwitzraten über 1 L/h sollten 0,4–0,8 L/h aktiv ersetzt werden, idealerweise mit isotonischen Getränken (Natriumgehalt 460–1.150 mg/L), um Hyponatriämie zu vermeiden.

Säuglingsernährung: Trinkmenge in mL/kg Körpergewicht

Ein 3 Monate alter Säugling wiegt 5,4 kg. Die Eltern wollen die übliche Tagestrinkmenge von 150 mL/kg in Gramm berechnen, um Pre-Milch mit der Küchenwaage anzurühren.

ErgebnisTagesbedarf: 5,4 kg × 150 mL/kg = 810 mL = 810 g. Das entspricht etwa 6 Mahlzeiten zu 135 mL bzw. 135 g pro Flasche.

Bei Wasser gilt 1 mL = 1 g (Dichte 1 g/mL). 810 mL Säuglingsnahrung wiegen daher 810 g – praktisch, wenn Sie Pulver und Wasser per Waage statt Messbecher dosieren. Wichtig: Die Faustregel 150 mL/kg gilt für gesunde Säuglinge zwischen 1 und 6 Monaten; vor dem 1. Monat liegt der Bedarf bei rund 140 mL/kg, danach sinkt er allmählich auf 120–100 mL/kg. Sprechen Sie bei Frühgeborenen, Erbrechen oder Durchfall ärztliches Personal an – das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) und die AOK weisen darauf hin, dass Säuglingsnahrung exakt nach Herstellerangabe gemischt werden muss.

So funktioniert es

Jede Umrechnung in diesem Tool läuft über zwei Bezugsgrößen: Liter für Volumen und Kilogramm für Gewicht. Wenn Sie einen Wert eingeben, normiert der Umrechner ihn zunächst auf Liter mit Hilfe der Einheitentabelle (1 mL = 0,001 L, 1 Tasse = 0,236588 L, 1 US-Gallone = 3,78541 L, 1 Kubikfuß = 28,3168 L, 1 Kubikmeter = 1.000 L und so weiter). Anschließend wird mit der Wasserdichte multipliziert, um Kilogramm zu erhalten, und das Ergebnis schließlich in alle unterstützten Volumen- und Gewichtseinheiten aufgefächert.

Der verwendete Dichtewert ist 1 kg pro Liter – exakt der Wert für Wasser bei 4 °C, wo Wasser die höchste Dichte hat. Zwischen 0 °C und 30 °C schwankt die Dichte nur zwischen 0,9996 und 0,9999 kg/L, sodass das 1:1-Verhältnis bei normalen Leitungswasser-Temperaturen auf besser als 0,5 % genau ist. Die Zahl war historisch die Grundlage für das Kilogramm selbst: 1795 definierte die französische Revolutionsregierung 1 kg als die Masse von 1 Liter Wasser bei 4 °C – mathematisch ausgedrückt:

$$1\,\text{L Wasser} = 1\,\text{kg} \quad (\text{bei}\ 4°\text{C})$$

Für andere Einheiten gilt entsprechend: $m = V \cdot \rho$, wobei $\rho \approx 1\,\text{g/mL} = 1\,\text{kg/L}$. Imperiale Umrechnungen sind weniger sauber, weil Gallone und Pfund nie über Wasser miteinander verknüpft wurden: 1 US-Gallone ist genau 231 Kubikzoll, 1 Pfund ist genau 0,45359237 kg. Daraus folgt 1 US-Gallone Wasser ≈ 8,345 Pfund.

Im Bereich Gesundheit und Sport hat "Wassergewicht" zusätzlich eine zweite Bedeutung – kurzfristige Wassereinlagerung, die durch Natriumaufnahme, Kohlenhydrate, Hormone und Glykogenspeicherung gesteuert wird (jedes gespeicherte Gramm Glykogen bindet etwa 3 g Wasser). Dieser Umrechner behandelt die physikalische Umrechnung; Fragen zur Wassereinlagerung beantworten die FAQs unten und die verlinkten Quellen von DGE, WHO und BfR.

Wann sollten Sie diesen Rechner verwenden?

  • Trinkmenge und Hydration im Alltag. Rechnen Sie die DGE-Empfehlung von 1,5 L/Tag oder die WHO-Hinweise zu sicherer Trinkwasserversorgung in Gramm oder Milliliter um – praktisch, wenn Sie Trinkflaschen, Karaffen oder Säuglingsnahrung exakt mit Waage statt Messbecher dosieren wollen.
  • Sport und Schwitzrate. Wandeln Sie die Gewichtsdifferenz vor und nach dem Training in einen Flüssigkeitsverlust in Litern um (1 kg ≈ 1 L Schweiß), um Ihre individuelle Stundenschwitzrate zu berechnen und passend mit isotonischen Getränken zu ersetzen.
  • Aquarien, Pools und Wasserspeicher. Übersetzen Sie das Beckenvolumen in Litern oder Kubikmetern in Kilogramm, damit Sie vor dem Kauf prüfen können, ob Boden, Unterschrank oder Decke die gefüllte Last tragen – ein 200-L-Aquarium wiegt allein durch das Wasser 200 kg.
  • Versand und Frachtkalkulation. Rechnen Sie ein bekanntes Volumen an Flaschenwasser, Eis oder Kühlmittel in Kilogramm um, um Frachtgrenzen, Palettengewichte und LKW-Nutzlasten korrekt zu kalkulieren – wichtig bei Lieferdiensten und Logistik.
  • Backen, Brauen und Rezeptskalierung. Wechseln Sie zwischen Milliliter, Tassen, Flüssigunzen und Gramm, wenn ein Rezept Wasser nach Volumen angibt, Ihre Waage aber in Gramm misst – beim Brotbacken oder Bier-Maischen entscheidet die Genauigkeit über das Ergebnis.
  • Schule und Physik-Hausaufgaben. Prüfen Sie Dichteaufgaben, hydrostatische Drücke und Einheitenumrechnungen, die auf der Identität 1 L = 1 kg basieren – ideal für Schüler:innen, Auszubildende und Studierende der Ingenieurwissenschaften.

Häufige Fehler

  • FehlerFlüssigunzen (Volumen) mit Unzen (Gewicht) verwechseln.
    LösungFlüssigunzen messen Volumen, Unzen messen Masse. Bei Wasser liegen sie nahe beieinander (1 fl oz ≈ 1,04 oz Gewicht), aber nicht identisch. Wählen Sie floz auf der Volumenseite und oz auf der Gewichtsseite, statt sie als austauschbar zu behandeln.
  • FehlerUS-Gallone und britische (imperiale) Gallone verwechseln.
    LösungDieser Umrechner verwendet die US-Gallone (3,78541 L, 8,345 Pfund Wasser). Die britische Imperial-Gallone misst 4,546 L (rund 10,02 Pfund Wasser) – sie ist 20 % größer. Wenn eine britische Quelle "gallon" sagt, wandeln Sie sie zuerst in Liter um und geben dann Liter ein.
  • FehlerAnnehmen, die Regel 1 L = 1 kg gelte für jede Flüssigkeit.
    LösungDas 1:1-Verhältnis gilt nur für Süßwasser nahe Raumtemperatur. Salzwasser (1,025 kg/L), Milch (1,03 kg/L) und die meisten Öle (0,91–0,93 kg/L) weichen so stark ab, dass es bei Versand, Dosierung oder Bodenlast eine Rolle spielt.
  • FehlerSowohl Volumen als auch Gewicht eingeben.
    LösungDer Umrechner braucht nur einen der beiden Werte. Geben Sie entweder ein Volumen oder ein Gewicht ein und lassen Sie das andere Feld leer. Beide Felder auszufüllen erhöht die Genauigkeit nicht und kann verschleiern, welcher Wert zugrunde liegt.
  • FehlerKurzfristige Wassereinlagerung mit dem physikalischen Wassergewicht aus diesem Umrechner gleichsetzen.
    LösungTägliche Schwankungen von 0,5–2 kg auf der Personenwaage gehen meist auf Natrium, Kohlenhydrate oder Hormone zurück – nicht auf echte Fettzu- oder -abnahme. Verwenden Sie diesen Umrechner für physisches Wasser, das Sie gießen oder wiegen können, nicht zur Interpretation von Badezimmerwaagen-Schwankungen.
  • FehlerTemperatur bei Präzisionsaufgaben ignorieren.
    LösungDie Wasserdichte sinkt bei 100 °C auf etwa 0,958 kg/L – rund 4 % weniger als bei 4 °C. Für Laborarbeit, Heizungsanlagen oder Heizkesselauslegung schlagen Sie die Dichte bei Ihrer Betriebstemperatur nach, statt mit 1 kg/L zu rechnen.

Häufig gestellte Fragen

Wie viel wiegt 1 Liter Wasser?

Ein Liter Süßwasser wiegt bei 4 °C genau 1 Kilogramm (1.000 g) – das ist die historische Definition des Kilogramms aus dem Jahr 1795. Bei Raumtemperatur (20 °C) sinkt die Dichte minimal auf 0,9982 kg/L, sodass 1 L knapp 998 g wiegt. Für Alltag, Küche und Sport ist die Faustregel 1 L = 1 kg auf 0,5 % genau.

Wie viel Wasser sollte ich pro Tag trinken?

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt erwachsenen Personen einen Richtwert von rund 1,5 Litern Getränken pro Tag, dazu kommen etwa 0,7 L Wasser aus fester Nahrung – zusammen also ca. 2,2 L. Bei Hitze, körperlicher Anstrengung, Fieber oder Stillzeit steigt der Bedarf deutlich. Die WHO weist darauf hin, dass die Trinkmenge an Klima und Aktivität angepasst werden sollte.

Warum schwankt mein Körpergewicht innerhalb eines Tages um 1–2 kg?

Fast die gesamte Tagesschwankung auf der Waage ist kurzfristige Flüssigkeitsverschiebung, nicht Körperfett. Salzreiche Mahlzeiten, Kohlenhydrataufnahme (jedes Gramm Glykogen bindet etwa 3 g Wasser), Zyklushormone, Hitze und Reisen können den Wert binnen 24 Stunden um 0,5–2 kg verändern. Die AOK und die DGE empfehlen, Gewichtstrends über Wochendurchschnitte zu beurteilen, nicht über einzelne Tagesmessungen.

Was bedeutet "Wassergewicht" im gesundheitlichen Kontext?

Im Bereich Ernährung und Fitness bezeichnet "Wassergewicht" die vorübergehende Flüssigkeitseinlagerung in Geweben und Blut. Sie wird von Natriumhaushalt, Kohlenhydratzufuhr, Glykogenspeicherung, Hormonzyklen, Hitzeakklimatisation und bestimmten Medikamenten beeinflusst. Sie kann sich innerhalb von Stunden um einige Kilogramm verschieben – ist aber kein Fett und verschwindet ebenso schnell wieder, sobald sich die Zufuhr normalisiert.

Kann ich Wassergewicht dauerhaft verlieren?

Nein – und es wäre auch nicht gesund. Gesunde Erwachsene bestehen zu rund 50–60 % aus Wasser, das aktiv von Nieren, Hormonen (ADH, Aldosteron) und Elektrolythaushalt reguliert wird. Sie können die kurzfristige Einlagerung durch weniger Salz und Zucker, Bewegung und Schlaf reduzieren, doch der Körper stellt seinen normalen Flüssigkeitsstand innerhalb von Stunden wieder her. Anhaltende oder einseitige Schwellungen gehören in ärztliche Abklärung.

Führt salziges Essen zu Wassereinlagerung?

Ja, aber der Effekt ist vorübergehend. Natrium zieht Wasser ins Blut und Gewebe, um die Natriumkonzentration konstant zu halten. Die WHO empfiehlt Erwachsenen unter 5 g Salz (entspricht ca. 2.000 mg Natrium) pro Tag; die DGE nennt 6 g Salz als Richtwert. Eine salzige Mahlzeit kann über Nacht 0,5–1,5 kg Flüssigkeitsgewicht zulegen, das nach 24–48 Stunden wieder verschwindet, wenn Sie ausreichend trinken und normal essen.

Sollte ich weniger trinken, um abzunehmen?

Nein. Eine Flüssigkeitsbeschränkung führt nur dazu, dass der Körper mehr Wasser speichert, und beeinträchtigt Leistung, Konzentration und Nierenfunktion. Die DGE empfiehlt Erwachsenen rund 1,5 L Getränke pro Tag plus Wasser aus der Nahrung. Studien der WHO und nationaler Gesundheitsbehörden zeigen, dass ausreichende Trinkmenge die Stoffwechselrate und Leistungsfähigkeit unterstützt – beides hilft beim Abnehmen weit zuverlässiger als Dehydrierung.

Wie beeinflussen Kohlenhydrate das Wassergewicht?

Der Körper speichert Kohlenhydrate als Glykogen in Muskeln und Leber, und jedes Gramm Glykogen bindet etwa 3 g Wasser. Eine Low-Carb-Diät führt in der ersten Woche zu einem Verlust von 1,5–3 kg Wasser-und-Glykogen-Gewicht; sobald Sie wieder normale Mengen Kohlenhydrate essen, kehrt das Gewicht ebenso schnell zurück. Genau deshalb springt die Waage nach einem "Schummeltag" oft hoch, ohne dass sich an der Fettbilanz etwas geändert hat.

Wie viel Wasser brauchen Säuglinge?

Voll gestillte oder mit Pre-Milch ernährte Säuglinge erhalten in den ersten 4–6 Monaten ihren gesamten Flüssigkeitsbedarf über die Milch – etwa 140–160 mL/kg Körpergewicht pro Tag im ersten Monat, sinkend auf 100–120 mL/kg bei älteren Säuglingen. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) und die AOK weisen darauf hin, dass zusätzliches Trinkwasser erst mit Einführung der Beikost nötig ist und Säuglingsnahrung exakt nach Herstellerangabe gemischt werden muss – Über- oder Unterdosierung kann den Elektrolythaushalt gefährden.

Warum ergibt die Umrechnung Gallone in Pfund keine glatte Zahl?

Weil Gallone und Pfund nie aufeinander abgestimmt definiert wurden. Eine US-Gallone ist exakt 231 Kubikzoll, ein Pfund exakt 0,45359237 kg. Multipliziert mit der Wasserdichte ergibt sich 8,345 Pfund pro US-Gallone – krumm, aber präzise. Das metrische System ist dagegen elegant, weil das Kilogramm ursprünglich als Masse von 1 Liter Wasser definiert wurde.

Wiegt Salzwasser mehr als Süßwasser?

Ja. Durchschnittliches Meerwasser (ca. 3,5 % gelöste Salze) hat eine Dichte von rund 1,025 kg/L, sodass 1 L Meerwasser etwa 1,025 kg wiegt – rund 2,5 % mehr als Süßwasser. Diese höhere Dichte ist auch der Grund, warum man im Meer leichter schwimmt als im Süßwassersee, und warum die Frachtkalkulation für Seewasser-Ballast andere Werte verwendet als für Süßwasser.

Wie viel wiegt Eis im Vergleich zu Wasser?

Eis wiegt genauso viel wie das Wasser, aus dem es entstanden ist – die Masse bleibt beim Gefrieren erhalten. Die Dichte sinkt jedoch um etwa 9 % auf rund 0,917 g/cm³, das Volumen nimmt entsprechend zu. Deshalb schwimmt Eis auf Wasser und Rohrleitungen können bei Frost platzen, wenn das eingeschlossene Wasser gefriert und sich ausdehnt.

Quellen

Methodik

Alle Umrechnungen normieren den Eingabewert zunächst auf Liter mittels fester Einheitenfaktoren (1 mL = 0,001 L; 1 Tasse = 0,236588 L; 1 fl oz = 0,0295735 L; 1 US-Gallone = 3,78541 L; 1 ft³ = 28,3168 L; 1 m³ = 1.000 L) und wenden anschließend die Wasserdichte von 1 kg/L an, um Kilogramm zu erhalten. Das Ergebnis wird in Gramm (× 1.000), Pfund (÷ 0,453592), Unzen (÷ 0,0283495) und metrische Tonnen (÷ 1.000) aufgefächert. Die Dichte 1 kg/L gilt für Wasser bei 4 °C; zwischen 0 °C und 30 °C beträgt die Abweichung weniger als 0,05 %. Imperiale Gegenprobe: 1 US-Gallone Wasser ≈ 8,345 lb, 1 ft³ Wasser ≈ 62,4 lb. Die Hinweise zu Trinkmenge und Wassereinlagerung stützen sich auf den DGE-Richtwert von 1,5 L Getränken/Tag plus 0,7 L aus Nahrung, die WHO-Empfehlung von unter 5 g Salz/Tag und Hinweise von AOK und BfR zur sicheren Trinkwasser- und Säuglingsnahrungs-Praxis. Das Tool berechnet physisches Wassergewicht und liefert keine medizinische Bewertung von Wassereinlagerung.

Profi-Tipps

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