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Passwort-Generator

Sofort starke, sichere Passwörter erstellen

Passwort-Stärke-Metriken

Entropie
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Kombinationen
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Knackdauer
Formel wird geladen...
16

Warum starke Passwörter wichtig sind

Schwache Passwörter sind die häufigste Ursache von Sicherheitsverletzungen. Einfache Passwörter wie "123456" oder "passwort" können sofort geknackt werden. Auch scheinbar komplexe Passwörter, die auf Wörtern oder Mustern basieren, sind anfällig für Wörterbuchangriffe.

Ein starkes Passwort sollte lang (mindestens 12 Zeichen), zufällig und aus verschiedenen Zeichentypen zusammengesetzt sein. Dieser Generator erstellt wirklich zufällige Passwörter, die sowohl Brute-Force- als auch Wörterbuchangriffen standhalten.

Verwenden Sie für jedes Konto ein eigenes Passwort. Wenn ein Dienst kompromittiert wird, bleiben Ihre anderen Konten sicher. Ein Passwort-Manager kann Ihnen helfen, für jede Website einzigartige Passwörter zu speichern und zu verwalten.

Faktoren der Passwortstärke

📏

Länge

Der wichtigste Faktor. Jedes zusätzliche Zeichen erhöht die möglichen Kombinationen exponentiell.

🔤

Zeichenvielfalt

Die Verwendung von Groß-, Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen vergrößert den Pool möglicher Zeichen.

🎲

Zufälligkeit

Keine Muster, Wörter oder persönlichen Daten. Echte Zufälligkeit macht Wörterbuchangriffe wirkungslos.

🆕

Einzigartigkeit

Für jedes Konto ein anderes Passwort. Passwörter niemals mehrfach verwenden.

Vergleich der Passwortstärken

PassworttypEntropieKnackdauer*Bewertung
6 Zeichen, Kleinbuchstaben28 Bit< 1 SekundeUnzureichend
8 Zeichen, gemischte Schreibweise46 BitMinutenSchwach
10 Zeichen, alle Typen65 BitJahreGut
12 Zeichen, alle Typen78 BitJahrhunderteStark
16 Zeichen, alle Typen104 BitMilliarden JahreAusgezeichnet
20+ Zeichen, alle Typen130+ BitBis zum Wärmetod des UniversumsÜbertrieben

Empfehlungen für sichere Passwörter

🔐

Passwort-Manager verwenden

Speichern Sie einzigartige Passwörter sicher. Sie müssen sich nur ein einziges Master-Passwort merken.

📱

Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren

Die Zwei-Faktor-Authentifizierung schützt Sie auch dann, wenn ein Passwort kompromittiert wurde.

🔄

Nach Datenpannen ändern

Wenn ein Dienst von einer Datenpanne betroffen ist, ändern Sie das betreffende Passwort sofort sowie alle möglicherweise wiederverwendeten Passwörter.

🚫

Passwörter niemals weitergeben

Seriöse Dienste fragen niemals per E-Mail oder Telefon nach Ihrem Passwort.

Häufig gestellte Fragen

Wie lang sollte mein Passwort sein?

Mindestens 12 Zeichen, idealerweise 16 oder mehr. Die Länge ist wichtiger als die Komplexität. Ein 20-stelliges Kleinbuchstaben-Passwort ist stärker als ein 8-stelliges komplexes Passwort.

Ist dieser Generator sicher?

Ja. Passwörter werden lokal in Ihrem Browser mithilfe kryptografischer Zufallsfunktionen generiert. Es werden keine Daten übertragen oder gespeichert. Wir sehen Ihre Passwörter niemals.

Sollte ich Sonderzeichen verwenden?

Ja, wenn erlaubt. Sonderzeichen vergrößern den Zeichenpool von 62 auf 94 oder mehr, was die Knackdauer erheblich verlängert. Manche Websites schränken ein, welche Sonderzeichen erlaubt sind.

Wie oft sollte ich meine Passwörter ändern?

Nur wenn sie kompromittiert wurden oder es sich um sicherheitskritische Konten handelt. Erzwungene häufige Änderungen führen zu schwächeren Passwörtern. Verwenden Sie einzigartige, starke Passwörter und ändern Sie diese nur bei Bedarf.

Beispiele

16-Zeichen sicheres Passwort mit allen vier Zeichenklassen

Eine Nutzerin erzeugt ein 16-Zeichen sicheres Passwort aus Klein- und Großbuchstaben, Ziffern und gängigen Sonderzeichen und schöpft dabei aus einem Pool von rund 94 druckbaren ASCII-Zeichen.

Ergebnis~104,9 Bits Entropie

Entropie = L × log2(N) = 16 × log2(94) ≈ 16 × 6,555 ≈ 104,9 Bits. Bei rund 2^104 möglichen Passwörtern würde selbst ein Angreifer mit einer Billion Versuchen pro Sekunde gegen einen schnellen Offline-Hash in der Größenordnung von 10^19 Jahren benötigen, um den gesamten Schlüsselraum zu durchsuchen, was auf heutiger und absehbarer Hardware praktisch unknackbar ist. Sowohl die BSI-Empfehlungen als auch NIST SP 800-63B betonen, dass Länge und echte Zufälligkeit die Passwortstärke stärker bestimmen als starre Komplexitätsregeln.

Häufig gestellte Fragen

Wie lang sollte ein Passwort sein?

Das BSI empfiehlt für viele Anwendungen eine Passwortlänge von mindestens 8 bis 12 Zeichen mit vier Zeichenarten, für reine Passphrasen eher 20 bis 25 Zeichen. NIST SP 800-63B setzt eine Mindestlänge von 8 Zeichen für nutzergewählte Passwörter, erlaubt aber mindestens 64 Zeichen und betont Länge vor Komplexität. Für wichtige Konten sind 14 oder mehr zufällige Zeichen oder eine Passphrase aus 4+ unabhängigen Wörtern ein guter Zielwert.

Sind Komplexitätsregeln (gemischte Zeichenklassen) wichtiger als Länge?

Nein. NIST SP 800-63B verzichtet bewusst auf erzwungene Zusammensetzungsregeln, weil sie Nutzer zu vorhersagbaren Mustern wie 'Passwort1!' drängen. Auch die BSI-Empfehlungen stellen Länge und echte Zufälligkeit in den Vordergrund. Gemischte Zeichenklassen sind ein nützlicher Multiplikator zusätzlich zur Länge, aber kein Ersatz dafür.

Ist eine Passphrase besser als ein zufälliges Passwort?

Beide können stark sein, wenn die Entropie ausreicht. Eine Passphrase aus 4 bis 6 zufälligen Wörtern aus einer großen Liste (z. B. der Diceware-Liste mit 7.776 Wörtern) liefert rund 12,9 Bits pro Wort, eine 5-Wort-Phrase also etwa 64 Bits und eine 6-Wort-Phrase rund 77 Bits. Passphrasen sind in der Regel leichter zu tippen und zu merken, was für die wenigen Zugangsdaten zählt, die Sie auswendig wissen müssen.

Brauche ich trotzdem einen Passwort-Manager?

Ja. Das BSI und NIST empfehlen Passwort-Manager, damit jedes Konto ein eindeutiges, hochentropisches Geheimnis bekommen kann, das Sie sich nicht merken müssen. Stiftung Warentest hat in ihrem Passwort-Manager-Test mehrere Lösungen geprüft und gibt etablierten Open-Source- und kommerziellen Programmen gute Bewertungen. Sie merken sich nur eine starke Master-Passphrase und schützen diese mit 2FA.

Sollte ich Zwei-Faktor-Authentisierung aktivieren?

Immer, wenn sie angeboten wird. Das BSI empfiehlt Zwei-Faktor-Authentisierung ausdrücklich für E-Mail, Online-Banking und alle Konten mit sensiblen Daten. Bevorzugen Sie phishing-resistente Faktoren wie FIDO2-Sicherheitsschlüssel oder Plattform-Passkeys; als zweitbeste Option gilt TOTP (zeitbasiertes Einmalpasswort) über eine Authenticator-App. SMS-Codes sind besser als nichts, aber anfällig für SIM-Swap-Angriffe.

Wie prüfe ich, ob mein Passwort in einem Datenleck aufgetaucht ist?

Nutzen Sie den Dienst 'Pwned Passwords' von Have I Been Pwned, der Ihr Passwort per k-Anonymitätsmodell gegen Milliarden geleakter Zugangsdaten prüft, ohne dass das vollständige Passwort Ihr Gerät verlässt. Auch der HPI Identity Leak Checker des Hasso-Plattner-Instituts ist eine etablierte deutsche Anlaufstelle. Erscheint ein generiertes Passwort in einer Liste, erzeugen Sie es neu.

Ist es sicher, Passwörter im Browser zu generieren?

Ja, sofern die Erzeugung clientseitig erfolgt und eine kryptografisch sichere Quelle nutzt. Dieses Tool läuft vollständig in Ihrem Browser und verwendet crypto.getRandomValues der Web Crypto API, denselben CSPRNG, den OWASP für Sicherheitstoken empfiehlt. Nichts wird an einen Server gesendet oder gespeichert. Kopieren Sie das Passwort dennoch direkt in Ihren Passwort-Manager, statt es in Chat-Fenster oder Notiz-Apps einzufügen.

Quellen

Profi-Tipps

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